Die Kiefer prägt die Niederlausitz wie kein anderer Baum – in Wäldern, an Straßen und in vielen Gärten rund um Cottbus. Doch seit den Trockenjahren mehren sich braune Kronen und absterbende Bäume. Meist wirken mehrere Ursachen zusammen.
Die häufigsten Ursachen
- Trockenstress: Sandböden speichern wenig Wasser; geschwächte Kiefern können sich kaum noch gegen Schädlinge wehren.
- Diplodia-Triebsterben: ein Pilz, der bei Hitze und Trockenheit Triebe und ganze Äste absterben lässt – erkennbar an braunen Nadeln an den Zweigenden und Harzfluss.
- Borkenkäfer (Kupferstecher, Großer Waldgärtner): Bohrlöcher, Bohrmehl und abfallende Rinde.
- Kiefernprachtkäfer und Kiefernmistel: weitere Schwächeparasiten, die sich im Klimawandel ausbreiten.
Woran Sie handeln sollten
Einzelne braune Triebe sind kein Grund zur Panik. Kritisch wird es, wenn mehr als ein Drittel der Krone abstirbt, die Rinde sich löst oder der Baum sich neigt. Eine abgestorbene Kiefer verliert innerhalb weniger Jahre ihre Standsicherheit – in der Nähe von Gebäuden, Straßen und Stellplätzen ist dann zügiges Handeln gefragt.
Was wir tun können
- Befallene und abgestorbene Äste entfernen, um Befallsherde zu reduzieren
- Standsicherheit prüfen und Bruchgefahr einschätzen
- Abgestorbene Kiefern sicher fällen – auch in Waldstücken und auf schwer zugänglichen Grundstücken
- Holz abtransportieren, damit Borkenkäfer nicht auf Nachbarbäume übergehen
Bei Waldflächen lohnt sich frühzeitiges Handeln doppelt: Wer befallenes Holz schnell entfernt, schützt den übrigen Bestand. Wir führen Fällungen in Wald und Garten durch und kümmern uns um die Holzverwertung.






