Im Spreewald gelten eigene Regeln – für Menschen wie für Baumpfleger. Viele Grundstücke in Burg, Lübbenau, Lehde oder Schlepzig sind nur per Kahn erreichbar, die Böden tragen keine schwere Technik, und das Biosphärenreservat verlangt besondere Rücksicht.
Die Herausforderungen
- Keine Zufahrt: Hubarbeitsbühnen und LKW kommen nicht an die Bäume heran.
- Weiche, nasse Böden: Maschinen sinken ein und hinterlassen Schäden.
- Bäume am Wasser: Erlen, Weiden und Pappeln an den Fließen sind oft überhängend und morsch.
- Naturschutz: Fällungen im Biosphärenreservat brauchen Genehmigung; Brutzeiten und Biberreviere sind zu beachten.
Unsere Lösung: Seilklettertechnik und Boot
Unsere Kletterer erreichen jeden Baum ohne Fahrzeug. Äste und Stammabschnitte werden am Seil abgelassen, damit weder Kahnfährten, Stege noch Gärten beschädigt werden. Technik und Holz transportieren wir bei Bedarf per Boot. So haben wir schon Bäume an Fließen, auf Inselgrundstücken und an Ferienhöfen bearbeitet, an die sonst niemand herankam.
Typische Aufträge im Spreewald
Überhängende Weiden an Fließen einkürzen, morsche Erlen an Stegen entfernen, Sturmschäden auf Inselgrundstücken beseitigen, Obstbäume auf Ferienhöfen schneiden, Eichenprozessionsspinner an Rad- und Wanderwegen absaugen.
Genehmigung und Abstimmung
Wir kennen die Zuständigkeiten – Biosphärenreservatsverwaltung, Untere Naturschutzbehörde des Landkreises, Wasser- und Bodenverband – und stimmen Maßnahmen im Vorfeld ab, damit Sie keine unangenehmen Überraschungen erleben.
Ob Burg, Vetschau, Lübbenau, Lübben oder die Kaupen: Wir sind regelmäßig im Spreewald im Einsatz und kommen zur kostenlosen Besichtigung – notfalls mit dem Kahn.






