Zu früh geschnitten treibt die Hecke ungleichmäßig, zu spät verkahlt sie von unten. Der richtige Zeitpunkt hängt von der Heckenart ab – und vom Naturschutz, der starke Rückschnitte zwischen März und September untersagt.
Der Heckenkalender
| Heckenart | Hauptschnitt | Zweiter Schnitt | Verjüngung |
|---|---|---|---|
| Hainbuche, Rotbuche | Ende Juni | Ende August | Oktober – Februar, verträgt auch starken Rückschnitt |
| Liguster | Juni | August / September | Winter, treibt aus altem Holz |
| Thuja, Scheinzypresse | Ende Juni | September (leicht) | nur im grünen Bereich – altes Holz treibt nicht aus |
| Kirschlorbeer | Juni | Ende August | Februar, verträgt Rückschnitt |
| Eibe | Juni – August | – | Winter, treibt aus altem Holz |
| Buchsbaum | Mai / Juni | August | Frühjahr |
| Blühhecken (Forsythie, Flieder) | direkt nach der Blüte | – | alle 3–4 Jahre auslichten |
Warum Ende Juni?
Um den Johannistag (24. Juni) ist der erste Wachstumsschub abgeschlossen. Wer jetzt schneidet, bekommt eine dichte Hecke, die bis zum Herbst nur noch moderat nachtreibt – und sich vor dem Winter gut verholzt.
Was der Naturschutz vorschreibt
Vom 1. März bis 30. September dürfen Hecken nicht stark zurückgeschnitten, auf Stock gesetzt oder entfernt werden. Erlaubt sind schonende Form- und Pflegeschnitte – vorausgesetzt, es brüten keine Vögel darin. Vor jedem Schnitt prüfen wir die Hecke auf Nester.
Schnitt bei Hitze und Frost vermeiden
Nicht bei praller Sonne über 30 Grad schneiden – frisch geschnittene Triebe verbrennen. Und nicht bei Frost, weil die Schnittstellen aufreißen. Bedeckte, trockene Tage sind ideal.
Wir schneiden Hecken in Kolkwitz, Cottbus und Umgebung ab Juni – Termine für den Hauptschnitt vergeben wir ab Mai.






