Ein dicker, abgestorbener Ast, der bei Windstille auf den Gehweg fällt – das ist kein seltener Unfall, sondern die klassische Folge von unbeachtetem Totholz. Gerade an alten Eichen, Pappeln, Robinien und Kiefern in Cottbus und Umgebung sammelt sich über die Jahre viel abgestorbenes Holz in der Krone.
Woran Sie Totholz erkennen
- Äste ohne Laub oder Nadeln, während der Rest des Baums grün ist
- Rinde, die sich löst oder fehlt; helles, trockenes Holz darunter
- Pilzfruchtkörper an Ästen oder am Stamm
- Spechtlöcher und Bohrmehl
- Bereits abgefallene kleinere Äste unter dem Baum
Warum Totholz gefährlich ist
Totholz trocknet aus, wird spröde und bricht ohne Vorwarnung – nicht nur bei Sturm. Ab etwa drei Zentimetern Durchmesser gilt ein toter Ast als verkehrsgefährdend, wenn er über Wegen, Straßen, Parkplätzen, Spielflächen oder Terrassen hängt. Als Eigentümer tragen Sie die Verkehrssicherungspflicht: Kommt jemand zu Schaden, haften Sie, wenn Sie den Baum nicht regelmäßig kontrollieren und pflegen ließen.
Totholz fachgerecht entfernen
Wir entnehmen Totholz schonend am Astring, ohne den lebenden Baum zu verletzen, und prüfen bei der Gelegenheit die gesamte Krone auf weitere Schwachstellen. Je nach Standort arbeiten wir von der Hubarbeitsbühne oder in Seilklettertechnik – auch bei Bäumen, die über Gebäuden oder in engen Höfen stehen. Das Holz nehmen wir mit oder lassen es Ihnen als Brennholz da.
Wann handeln?
Totholz lässt sich im belaubten Zustand von Mai bis September am besten erkennen. Ein Blick nach oben nach jedem Sturm und eine Kontrolle durch den Fachbetrieb alle zwei bis drei Jahre reichen bei den meisten Gartenbäumen aus. Bei Bäumen an öffentlichen Wegen empfehlen wir die jährliche Sichtkontrolle.






