Kaum eine Region hat so viele alte Eichen an so vielen frequentierten Wegen wie der Spreewald. Und kaum eine Region hat so viele Gäste im Juni und Juli – genau dann, wenn die Raupen ihre Brennhaare tragen. Für Betreiber im Tourismus ist der Eichenprozessionsspinner deshalb ein Betriebsrisiko.
Warum der Spreewald betroffen ist
- Eichen als prägende Baumart entlang von Fließen, Wegen und Dämmen
- Warme, trockene Frühjahre der letzten Jahre – ideale Bedingungen für den Falter
- Viele Einzeleichen und lichte Bestände, die der Falter bevorzugt
- Radwege, Kahnanleger, Campingplätze, Biergärten direkt unter befallenen Bäumen
Die Herausforderung bei der Bekämpfung
Biozide sind im Biosphärenreservat und im Gewässerumfeld kaum einsetzbar. Hubarbeitsbühnen kommen an viele Standorte nicht heran. Deshalb arbeiten wir im Spreewald vor allem per Seilklettertechnik – bei Bedarf mit Anfahrt per Boot – und saugen die Nester mechanisch ab, ohne Chemie und ohne Rückstände.
Für Campingplätze, Ferienhöfe und Gastronomie
Ihre Gäste erwarten sichere Flächen. Wir bieten kurzfristige Einsatzfenster außerhalb der Hauptbesuchszeiten, Absperrung und Beschilderung, schnelle Freigabe nach Kontrolle und die Dokumentation für Ihre Versicherung. Ein Frühjahrs-Check Ihrer Eichen im Mai verhindert, dass Sie im Juni Flächen sperren müssen.
Für Gemeinden und Verbände
Burg, Lübbenau, Vetschau, Lübben, Schlepzig, Straupitz: Wir sind regelmäßig vor Ort und kennen die Befallsschwerpunkte. Rad- und Wanderwege, Anleger und Badestellen bearbeiten wir als Sammelaufträge – abgestimmt mit der Biosphärenreservatsverwaltung.
Was Sie selbst tun können
Eichen an Ihren Flächen im Mai kontrollieren, Befall sofort melden, betroffene Bereiche absperren und Gäste informieren. Und rechtzeitig einen Rahmenvertrag abschließen – die Saison ist kurz und die Nachfrage im Juni hoch.






