Nach jedem Herbst- oder Wintersturm klingelt bei uns das Telefon: Ein Baum liegt auf dem Zaun, ein Ast hängt über der Terrasse, eine Kiefer lehnt am Nachbarhaus. Ruhe bewahren – und in der richtigen Reihenfolge handeln.
Sofort: Gefahr einschätzen
- Bereich absperren, Kinder und Haustiere fernhalten.
- Bei Bäumen auf Stromleitungen, Straßen oder Gebäuden mit Personen: Feuerwehr (112) oder Netzbetreiber informieren.
- Nicht unter hängenden Ästen oder angebrochenen Stämmen hindurchgehen.
- Nicht selbst sägen: Gespannte Stämme und Äste schnellen beim Durchtrennen unkontrolliert zurück – die häufigste Ursache schwerer Motorsägenunfälle.
Dann: Dokumentieren
Fotografieren Sie den Schaden aus mehreren Perspektiven, bevor etwas bewegt wird – Gesamtansicht, Bruchstelle, beschädigte Gegenstände. Notieren Sie Datum und Uhrzeit. Melden Sie den Schaden Ihrer Versicherung.
Wer zahlt?
- Eigener Baum auf eigenem Gebäude: Wohngebäudeversicherung (Sturm ab Windstärke 8).
- Eigener Baum auf eigenem Auto: Teilkasko.
- Eigener Baum auf Nachbargrundstück: in der Regel dessen Versicherung; Ihre Haftpflicht nur, wenn Sie Ihre Verkehrssicherungspflicht verletzt haben.
- Beseitigungskosten des Baums: je nach Vertrag mitversichert – prüfen lassen.
Dann: Fachbetrieb rufen
Wir sichern hängende Kronenteile, heben Stämme von Gebäuden und Zäunen, zersägen und transportieren ab – und liefern Fotos vor und nach dem Einsatz sowie eine Rechnung mit Leistungsbeschreibung für Ihre Versicherung. Nach großen Stürmen arbeiten wir nach Dringlichkeit: erst Gefahren für Personen, dann Gebäude, dann Grundstücke.





