Der Preis für einen Heckenschnitt hängt vor allem von vier Faktoren ab: Länge, Höhe, Zustand und Schnittgutmenge. Damit Sie Angebote vergleichen können, erklären wir, wie wir kalkulieren.
Die Preisfaktoren
- Laufende Meter: die Basis – eine 30-Meter-Hecke braucht mehr Zeit als zehn Meter.
- Höhe und Breite: bis 1,80 m vom Boden, darüber mit Gerüst, Teleskopschere oder Hubarbeitsbühne – deutlich aufwendiger.
- Heckenart und Zustand: ein gepflegter Liguster ist schnell geschnitten, eine verwilderte Hainbuche mit fingerdicken Trieben nicht.
- Zugänglichkeit: beidseitig frei oder an Zaun, Mauer, Nachbargrundstück?
- Entsorgung: Bei einer hohen Hecke fallen schnell zwei bis vier Kubikmeter Schnittgut an.
Richtwerte aus unserer Praxis
| Beispiel | Richtpreis inkl. Entsorgung |
|---|---|
| Formschnitt Ligusterhecke, 15 m, 1,60 m hoch | ca. 180 – 260 € |
| Formschnitt Thuja, 30 m, 2,50 m hoch | ca. 450 – 700 € |
| Verjüngungsschnitt Hainbuche, 25 m, 3 m hoch, stark verwildert | ca. 700 – 1.100 € |
| Jahresvereinbarung: zwei Schnitte pro Jahr | ca. 10 – 15 % günstiger |
Der verbindliche Preis ergibt sich nach einem Foto oder einer kurzen Besichtigung – wir nennen einen Festpreis, keine Stundenschätzung.
Was enthalten sein sollte
Anfahrt, Schnitt, Zusammenrechen, Abtransport und Entsorgung des Schnittguts, Säubern von Wegen und Rasen. Fragen Sie nach, wenn ein Angebot die Entsorgung nicht ausweist – das ist oft der versteckte Aufpreis.
Steuerlich absetzbar
Heckenschnitt am Privathaus ist eine haushaltsnahe Handwerkerleistung: 20 Prozent des Arbeitslohns bis 1.200 Euro jährlich mindern Ihre Steuer.






