Der Baum ist weg, der Stumpf bleibt – und stört beim Mähen, blockiert die neue Terrasse oder treibt hartnäckig wieder aus. Drei Wege führen zum Ziel, aber nur einer ist in den meisten Fällen wirklich sinnvoll.
Option 1: Stubbenfräsen
Die Stubbenfräse zerkleinert den Stumpf samt Wurzelansätzen bis 20 bis 30 Zentimeter unter Bodenniveau zu feinen Spänen. Die Maschine passt durch Gartentore, schont den Rasen und braucht für die meisten Stubben unter einer Stunde. Danach kann sofort Erde aufgefüllt, Rasen gesät oder neu gepflanzt werden. Für Gärten, Einfahrten und Grundstücke ist das die Standardlösung.
Option 2: Ausgraben oder Roden
Mit dem Bagger wird der gesamte Wurzelteller entfernt. Sinnvoll, wenn die Fläche komplett neu gestaltet oder bebaut wird – aber mit großem Erdaushub, Schäden an Rasen und Zufahrt und entsprechend höheren Kosten verbunden.
Option 3: Verrotten lassen
Ein Stumpf im Naturgarten oder am Waldrand darf bleiben – er wird Lebensraum für Käfer und Pilze. Das dauert je nach Holzart 5 bis 20 Jahre. Eiche und Robinie halten am längsten.
Finger weg von Salz, Chemie und Feuer
Streusalz, Kalkstickstoff oder „Wurzelvernichter“ belasten Boden und Grundwasser, wirken langsam und sind teils verboten. Ausbrennen ist in Wohngebieten untersagt und gefährlich.
Was Stubbenfräsen kostet
Abhängig von Durchmesser, Holzart und Zugang – im Anschluss an unsere Fällung entfällt die separate Anfahrt, deshalb lohnt es sich, beides zusammen zu beauftragen. Wir fräsen auch Stubben von Fällungen, die andere durchgeführt haben, in Cottbus, Kolkwitz und der gesamten Region.





