Der Herbst ist in der Niederlausitz die Jahreszeit der Stürme – und die letzte Gelegenheit, Bäume und Hecken auf den Winter vorzubereiten. Wer jetzt Totholz entfernt und Kronen prüft, erspart sich im Januar den Anruf beim Notdienst.
Sturmvorsorge im Oktober
- Totholz und angerissene Äste entfernen lassen – vor allem über Dächern, Wegen und Stellplätzen.
- Kronen ausladender Bäume prüfen: Überlange Äste einkürzen, Zwiesel sichern.
- Bäume mit Schiefstand, Wurzelschäden oder Pilzen am Stammfuß fachlich beurteilen lassen.
- Jungbäume: Pfähle und Bindungen kontrollieren, damit der Wind sie nicht lockert.
Laub: liegen lassen oder entfernen?
Unter Bäumen und Hecken darf Laub liegen bleiben – es schützt Boden und Igel und wird zu Humus. Auf Rasen, Wegen und in Dachrinnen gehört es weg. Erkranktes Laub, etwa mit Kastanienminiermotte oder Apfelschorf, sollten Sie entsorgen statt kompostieren.
Pflanzzeit
Von Oktober bis zum Frost ist die beste Pflanzzeit für Bäume und Hecken: Der Boden ist noch warm, die Pflanzen können vor dem Winter Wurzeln bilden und starten im Frühjahr mit Vorsprung – in trockenen Regionen wie der Lausitz ein echter Vorteil.
Walnuss und Verjüngung
September und Oktober sind die Monate für den Walnussschnitt. Ab Oktober dürfen Hecken wieder stark zurückgeschnitten und Bäume gefällt werden – die Brutzeit ist vorbei.
Wir planen Herbsteinsätze ab September. Wer früh anfragt, bekommt seinen Wunschtermin vor den ersten Stürmen.






