Sturmtiefs lassen sich nicht verhindern, Sturmschäden schon. Die meisten Bäume, die im Sturm brechen oder kippen, waren vorher erkennbar geschwächt. Diese fünf Maßnahmen gehören auf Ihre Herbst-Checkliste.
1. Totholz entfernen
Trockene Äste brechen als Erstes. Alles über drei Zentimetern Durchmesser über Dächern, Wegen, Stellplätzen und Sitzplätzen sollte vor der Sturmsaison entfernt werden.
2. Kronen ausladender Bäume einkürzen
Überlange, schwere Äste und einseitig gewachsene Kronen bieten dem Wind Angriffsfläche. Ein fachgerechtes Einkürzen auf Zugäste reduziert die Hebelwirkung, ohne den Baum zu entstellen.
3. Zwiesel sichern
V-förmige Gabelungen mit eingewachsener Rinde reißen im Sturm auf. Eine Kronensicherung fängt das ab – deutlich günstiger als die Fällung.
4. Standsicherheit prüfen lassen
Pilze am Stammfuß, Bodenrisse, neuer Schiefstand, Wurzelschäden nach Bauarbeiten: Diese Bäume sollten vor dem Winter fachlich beurteilt werden. Manche müssen weg, bevor der Sturm es entscheidet.
5. Jungbäume kontrollieren
Pfähle fest, Bindungen intakt, aber nicht einschneidend? Junge Bäume werden vom Wind gelockert und wachsen dann schief oder gar nicht an.
Bonus: Notfallnummer bereithalten
Wenn trotzdem etwas passiert: nicht selbst an gespannte Äste sägen, Bereich absperren, Fotos machen, Versicherung informieren und uns anrufen. Nach großen Stürmen arbeiten wir nach Dringlichkeit und sind im Raum Cottbus, Kolkwitz und Burg kurzfristig vor Ort.
Die beste Zeit für den Sturm-Check ist September bis Oktober – dann sind die Termine noch frei und die Stürme noch nicht da.






